Profi Kosmetik Nr. 11/12 Dezember 2012

Kosmetisches Zahnbleaching
Alle heben gut lachen

Bisher war das professionelle Aufhellen von Zähnen nur beim Zahnarzt möglich. Jetzt darf
auch die Kosmetikerin in Deutschland, Österreich und der Schweiz ihren Kunden zu einem
strahlenden Lächeln verhelfen – dank eines neuen Systems.
Der Grund, dass bislang nur der Zahnarzt professionell bleachen durfte, liegt an der hohen
Konzentration des Wasserstoffperoxids (zum Teil über 6%) in den verwendeten Produkten.
Sie dringen tief in den Zahn ein, bis ins Dentin und gelten deswegen als Medizinprodukte.
Außerdem muss das Zahnfleisch während der Behandlung sorgfältig geschützt werden. Im
Handel erhältliche Homebleaching-Produkte haben sich als wenig wirksam erwiesen. Jetzt
gibt es aber eine neue Methode, die in kurzer Zeit zu sichtbar weißeren Zähnen verhelfen
soll. Und von der Kosmetikerin durchgeführt werden kann.
Das in Amerika entwickelte Whitening-Gel Smile’Up besteht aus Natriumperborat. Es wird
von den Zulassungsbehörden als Kosmetikprodukt eingestuft, da es, anders als die Bleaching
Produkte beim Zahnarzt, kein Wasserstoffperoxid (H2O2) enthält. Dieser Umstand ermöglicht
erstmals den breiten Einsatz in der Kosmetik- und Wellnessbranche. Während der von einer
LED-Leuchte unterstützten Behandlung im Mund entsteht mit dem Speichel eine chemische
Reaktion. Dadurch wird ein sehr geringer Anteil von unter 0,1% Wasserstoffperoxid frei
gesetzt, sowie, unter anderem, Sauerstoff. Die geringe Wirkstoffmenge ist völlig ausreichend,
um  die im Zahnschmelz vorhanden Verfärbungen zu lösen, ohne tief ins Dentin
einzudringen. Die Moleküle wandern oberflächlich in den Zahnschmelz und führen durch
Oxidation dazu, dass eingelagerte Farbmoleküle, die für die dunklen Verfärbungen auf den
Zähnen verantwortlich sind, wirksam und trotzdem schonend aufgespalten werden. Das
Ergebnis sind deutlich weißere Zähne von bis zu neun Weißheitsgraden.
Je nach gewünschtem Aufhellungseffekt kann der Kunde zwischen den Behandlungen Rapido
(20 Minuten) oder Classico (36 Minuten) wählen. Aufgrund der sehr geringen
Wirkstoffkonzentration ist ein Bleaching mit der neuen Methode deutlich schmerzärmer, als
die Behandlung beim Zahnarzt. Je nach den individuellen Lebensgewohnheiten hält der
Smile’Up-Effekt zwischen vier und sechs Monaten. Danach kann man sich jederzeit wieder
für eine Behandlung entscheiden.
Grundsätzlich sollte die Kosmetikerin vor der Behandlung abfragen, ob die Zähne natürlich
gesund gepflegt sind, das heißt, sie sollten gründlich vorgereinigt und optimalerweise frei
von Zahnstein sein. Nach der Behandlung sollte der Kunde dann für ca. vier Stunden nichts
essen oder rauchen, damit die Behandlung ihre volle Wirksamkeit entfalten kann.
Maßgeschneiderte Geschäftsmodelle
Es gibt drei verschieden Geschäftsmodelle, die auf die individuellen Gegebenheiten, bzw.
Geschäftsbedürfnisse zugeschnitten sind. Das Basic-Konzept ist ideal für Kosmetikerinnen,
die ihre Leistungen bereits mobil anbieten, oder deren Studio räumlich begrenzt ist. So kann
z.B. die Behandlung beim Endkunden zu Hause durchgeführt werden. Das
Corner-Konzeptermöglicht eine Behandlung im bestehenden Salon und zwar in ein speziell
gestalteten, optisch ansprechenden Behandlungsstuhl. Das Studio-Konzept bietet einen
Unternehmensstart für Existenzgründer, die sich voll und ganz auf die Blaching-Behandlung
konzentrieren möchten. Anders als beim klassischen Franchise-System ist der Smile’Up
Partner nicht zu laufenden Mindestabnahmen oder einer Umsatzbeteiligung verpflichtet.
Beim Basic-Konzept ist eine Anfangsinvestition von ca. 3.000,- € ausreichend, die sich
innerhalb weniger Wochen amortisiert haben soll. Der empfohlene Preis für die
Rapido-Behandlung beträgt 69,- €, für die Classico-Behandlung 99,- €. Unterstützt werden die
Smile’Up Partner durch umfangreiche nationale Werbe- und Promotionaktionen und
einheitliches Marketingmaterial, sowie bei der Realisierung regionaler, bzw. lokaler
Marketingaktivitäten, z.B. durch einen persönlichen Gebietsbetreuer.
Dank des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses kann sich praktisch jeder ein strahlendes
Lächeln leisten. Die Kunden freuen sich über einen weiteren Baustein für ein attraktives
Äußeres. Und die Kosmetikerin freut sich über ein profitables Zusatzgeschäft, das sich in der
Regel bestens in ihr bestehendes Angebot intergieren lässt und ihrem Institut ein
Alleinstellungsmerkmal verleiht.

Info
www.smile-up.de